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Fachgruppe Ornithologie Großdittmannsdorf Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf |
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An den Hangfüßen der in Richtung Medingen - Großdittmannsdorf - Radeburg absteilenden Kiesablagerungen des alten "Senftenberger Elbelaufes" entstanden in einem Zeitraum vor mehreren Tausend Jahren vom Grund- und Bodenwasser durchströmte Moore und Quellen von hoher Schutzwürdigkeit. Durch den Freistaat Sachsen wurde ein Teil des Moorgebiets in der Radeburger und Laußnitzer Heide als FFH-Gebiet ausgewiesen. Dieses FFH-Gebiet "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf" schließt das NSG "Waldmoore bei Großdittmannsdorf" sowie das NSG "Moorwald am Pechfluss bei Medingen" ein. Hervorzuheben ist die enge Verzahnung von in Sachsen teilweise sehr selten gewordenen Biotopen. Dazu zählen die nach FFH-Richtlinie zu schützenden Lebensraumtypen: mesotroph-saure Übergangs- und Schwingrasenmoore, dystrophe Stillgewässer, Tieflagen-Fichtenwälder, Moorwälder, Erlen- und Eschenwälder an Fließgewässern sowie nach § 26 Sächsisches Naturschutzgesetz geschützte Biotoptypen: Niedermoore, seggen- und binsenreiche Nasswiesen, höhlenreiche Einzelbäume und Altholzinseln sowie Quellbereiche (und weitere). Die Biotope sind meist verbunden mit nährstoffarmen Moorgräben. Hinsichtlich der Flora und Fauna sind im Gebiet viele moortypische als auch montane Arten vertreten. Besonders bemerkenswert sind die Artenausstattungen bei den Wasserkäfern und Libellen. Im Gebiet kommen die FFH-Anhang-II-Arten Große Moosjungfer sowie Fischotter vor. In den Moorgebieten zwischen Medingen und Radeburg wurden des Weiteren insgesamt 127 Moosarten nachgewiesen, davon 13 Torfmoosarten (siehe Beitrag von Hänel und Schrack, 2000 ![]() Waldmoor in der Laußnitzer Heide nahe Großdittmannsdorf Vertiefende Informationen Poster zur Moorevitalisierung im FFH-Gebiet Poster zu Sturmbiotopen in den NSG Ausführliche Literatur- und Rechtsquellenliste zu den Gebieten (Stand: 31.12.2009) Einige Fakten in Tabellenform zu den Moorgebieten zwischen Radeburg und Medingen Faltblatt "Die Waldmoore in der Radeburger und Laußnitzer Heide - Lebensräume und Schutzgüter" Floristisch-faunistische Besonderheiten des NSG "Waldmoore bei Großdittmannsdorf" Erhalt von Sturmbiotopen in den NSG "Waldmoore bei Großdittmannsdorf" und "Moorwald am Pechfluss bei Medingen" - Biotope und Rechtsgrundlagen ![]() Im Gebiet wurden bisher 13 Torfmoosarten nachgewiesen. Externe Links: Kurzfassung Managementplan "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf" (SCI 152) Natura2000-Datenbank der EU: FFH-Gebiet "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf" (engl) Meldebogen des Freistaates Sachsen an die EU (LfUG) Erhaltungsziele FFH-Gebiet "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf" (LfUG) Karte SPA-Gebiet "Laußnitzer Heide" (LfUG) Gebietscharakteristik SPA-Gebiet "Laußnitzer Heide" (LfUG) Basisinformationen zu FFH-Gebieten in Sachsen (LfUG) Stellungnahme des NABU-Regionalverbandes Meißen-Dresden zum Raumordnungsverfahren "Kiestagebau Laußnitz 2" im Jahr 2000 FFH-Richtlinie von 1992 mit Anhängen - in deutscher Sprache Einige ausgewählte Fachbeiträge der Fachgruppe im pdf-Format zu den Moorgebieten: Schrack, M. Zur Vogelwelt des Landschaftsschutzgebietes "Moritzburger Kleinkuppenlandschaft" (O-Teil) und des EU-Vogelschutzgebietes "Laußnitzer Heide" (SW-Teil). In: Schrack, M. (Hrsg.): Der Natur verpflichtet. Projekte, Ergebnisse und Erfahrungen der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit in Großdittmannsdorf. Sonderheft. Veröffentlichungen des Museums der Westlausitz Kamenz. Kamenz. S. 69-98; 2008 Oertel, H.; Schrack, M.; Uhlich, H. Zur biogeografischen Bedeutung der Feuchtgebiete im EU-Vogelschutzgebiet "Laußnitzer Heide" (SW-Teil). In: Schrack, M. (Hrsg.): Der Natur verpflichtet. Projekte, Ergebnisse und Erfahrungen der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit in Großdittmannsdorf. Sonderheft. Veröffentlichungen des Museums der Westlausitz Kamenz. Kamenz. S. 159-166; 2008 Schrack, M.; Stolzenburg, U. Die Libellenfauna im Töpfergrund Radeburg in der Radeburger Heide. In: Schrack, M. (Hrsg.): Der Natur verpflichtet. Projekte, Ergebnisse und Erfahrungen der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit in Großdittmannsdorf. Sonderheft. Veröffentlichungen des Museums der Westlausitz Kamenz. Kamenz. S. 167-180; 2008 Schrack, M. & Döring, N. Kiefern-Mistel (Viscum album subsp. austriacum [WIESB.] VOLLM.) auf Europäischer Fichte (Picea abies [L.] KARST.) in der Radeburger Heide (Landkreis Meißen)- Veröff. Mus. Westlausitz Kamenz 25, Kamenz; 2004: 51-60. Schrack, M. Geschützte Waldmoore in der Radeburger und Laußnitzer Heide. – Großenhainer Stadt- und Landkalender 2003, Jahrbuch, Gräser-Verlag Großenhain; 2003: 68-73. Schrack, M. Erfahrungen beim Schutz der Kreuzotter (Vipera berus (L., 1758) in der Radeburger und Laußnitzer Heide (Freistaat Sachsen). – Tagungsmaterial Fachtagung „Ökologie, Verbreitung und Schutz der Kreuzotter“, Hess. Mus. Darmstadt; 2002: 18 f. Hänel, S.; Schrack, M. Zur Moosflora in Waldmooren der Radeburger und Laußnitzer Heide. - Veröff. Mus. Westlausitz Kamenz 22, Kamenz; 2000: 15-44. Uhlich, H. Die Pflanzengesellschaften der Naturschutzgebiete "Moorwald am Pechfluß bei Medingen" und "Waldmoore bei Großdittmannsdorf". In: SCHRACK, M.: Waldmoore und Moorwälder in der Radeburger und Laußnitzer Heide. Fachtagung am 9. Mai 1998 im Landhaus Marsdorf. Tagungsband. Veröffentlichungen des Museums der Westlausitz Kamenz. Kamenz. 1999, 51-66. Uhlich, H. Vegetation. In: SCHRACK, M. et al.: Moorwälder und Waldmoore am Pechfluß in der Laußnitzer Heide. - Veröff. Mus. Westlausitz, Sonderheft. Kamenz. 1997, 36-53. ![]() Vorkommensstätte der Große Moosjungfer bilden nährstoffarme Moorgewässer. Als FFH-Art (Anhang II) ist sie ein hochrangiges Schutzgut im FFH-Gebiet "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf" Sonderhefte der Fachgruppe über die Moorgebiete
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